Getrübter Nikolaustag

Es gibt ganz entzückende Mitmenschen, die es einfach nicht schaffen, zu dem Mist zu stehen, den sie verzapfen.
Ich war zu Besuch bei meinen Schwiegereltern. Gerade brachen wir auf zu einem Weihnachtsmarktbesuch. Beide Kinder in je einem Kinderwagen. Ich wollte nur schnell noch eine Decke aus dem Auto holen. Da bemerkte ich, dass mir so ein lieber Zeitgenosse den Spiegel abgefahren hatte. Also verbrachte ich die nächste Zeit damit, Kind und Hund ins Auto zu packen (die grosse Kleine blieb bei Omi), zur Polizei zu fahren, dort lange Zeit mit Warten und einer schlafenden Einjährigen im Arm zu verbringen, gesagt zu bekommen, es käme gleich jemand, zu warten, das Auto ansehen zu lassen, ungeduldig zu warten, Fragen zu beantworten, auf die Beamtin zu warten und Formulare zu erhalten. Naja, das war’s dann mit Weihnachtsmarktbesuch. Aber die Lust darauf war mir sowieso zwischenzeitlich vergangen.
Aber dafür wurden unsere Töchter gleich zweimal vom Nikolaus beschenkt. Einmal beim Einkauf und dann stand glatt nocheinmal ein Teller mit Süssigkeiten abends vor der Tür von Omi und Opi. Woher der nur wusste, wo wir gerade waren?

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