Fairphone oder „Wie weniger mehr sein kann“

Ich bin sehr dankbar, dass es so etwas endlich gibt. Doch umso schockierter, mit welcher Dreistigkeit die führenden Mobiltelefonhersteller Kunden und noch mehr die Arbeiter, die diese Telefone herstellen, ausbeuten.

instausendste

Vor ein paar Tagen wurde ich von meiner anderen Hälfte auf ein sogenanntes „Fairphone“ angesprochen. Scheinbar ein Handy, das von Leuten vertrieben werden soll, die sich dem Fairtrade Gedanken verschrieben haben. Schön dachte ich mir, anschauen kostet ja nichts. Weit gefehlt, aber dazu später mehr.

Ich bin also auf die Suche nach diesem Handy gegangen, das anderen gute Arbeitsbedingungen und mir ein gutes Gefühl bescheren sollte. Und ich bin fündig geworden. Die Website von Fairphone ist sehr aufgeräumt. Kein unnötiger Schnickschnack. Das Handy sieht so schlecht nicht aus und auch der Umstand, dass die zur Herstellung verwendeten Materialien fair gehandelt werden und die Bedingungen, unter denen sie gewonnen werden auch dem Gedanken der Fairness entsprechen liess mich vollends neugierig werden. Die Spezifikationen deuten auf ein Modell der gehobenen Mittelklasse, wenn nicht sogar Oberklasse, hin. Vernünftig grosses Display, Dual SIM, Android 4.2, etc. Als ich die Beschreibung las und mir vorstellte…

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