Ordnungboxen plastikfrei

Bedingt durch unseren Umzug bin ich gerade dabei unsere Schränke auszuräumen. Dabei fällt mir auf, wieviel wir besitzen von dem ich einfach nicht mehr weiss! „Aus den Augen – aus dem Sinn.“ wird mir hierbei ganz deutlich. Mein Gedächtnis sortiert solche „unwichtigen Kleinigkeiten“ einfach aus. Wichtig wird es erst dann, wenn ich es wieder brauche. Aber dann kann ich froh sein, wenn ich einfach nur nicht mehr weiss, wo ich den betreffenden Gegenstand hin getan habe. Schlechter ist es, wenn ich mich gar nicht mehr daran erinnere, dass ich ihn überhaupt besitze. Also, wie kann man hier Abhilfe schaffen. Zum einen versuche ich, einfach weniger zu besitzen. Das was ich habe vielfältiger einzusetzen. Zum anderen möchte ich in Zukunft die Dinge so aufbewahren, dass sie übersichtlicher sind. Toll wäre da natürlich durchsichtige Plastikboxen, wie sie mir empfohlen wurden. Da hab ich nun das Dilemma. Ich will doch kein Plastik mehr! Hat jemand eine gute Idee. Dafür wäre ich sehr dankbar.
Körbe bieten zumindest einwenig Einblick: Aber eben nur wenig und sie lassen Staub durch und halten keine Kleinteile.
Pappschachteln mit Sichtfenster: Nur ein kleiner Teil des Inhalts ist sichtbar. Sichtfenster ist ebenfalls aus Plastik.
Holzschachtel mit genauer Inhaltsliste: Aus Erfahrung weiss ich, dass diese Liste schnell veraltet. Im Alltag übergeht man schnell die Aktualisierung.
Geschlossene Schachtel mit Foto des Inhalts: Gleiches Problem, wie bei der Inhaltsliste.
Mehr fällt mir selbst nicht ein. Ich hoffe es liest jemand mit einer guten Idee.

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3 Kommentare zu “Ordnungboxen plastikfrei

  1. Hallo!

    Ich habe es mit geschlossenem Karton und Foto gemacht. Das habe ich deutlich besser gefunden als Liste, weil man durch das Foto auf einen Blick erfassen kann, was drinnen ist. Das geht deutlich schneller als lesen.

    Für mich hat die Sache mit dem Foto auch den Vorteil, dass ich weiß, was in die Kiste wieder rein gehört! Ich räume sie nach dem Foto wieder ein, wenn ich etwas heraus genommen habe.

    Und seien wir ehrlich, die Dinge, die Du beschreibst, verändern sich nicht so schnell, das Foto veraltet nicht. Und wenn man Dinge nach Thema sortiert, dann ist das einzelne Ding auch nicht so wichtig.

    So habe ich eine Schachtel, da steht „Bedienungsanleitungen“ drauf. Nachdem alle drinnen sind, brauche ich das auch nicht extra auflisten. Und dann eine Schachtel mit „Finanzamtsunterlagen“ da brauche ich auch weder Foto noch Detailbeschreibungen.

    90 % meiner Bedürfnisse kann ich damit abdecken.

    Für Kleinigkeiten habe ich eine Mini-Sperrholz-Kommode, da sind die Sachen in den kleinen Laden.

    Ich denke, es gibt kein Patentrezept für alles sondern nur je nachdem, was ich verstauen will, eine individuelle Lösung. Daher habe ich mehrere Ordnungssysteme.

    lg
    Maria

  2. Danke für deinen Erfahrungsbericht. Die Variante mit dem Foto bietet wirklich noch andere Vorteile. Und es stimmt, In den Kartons lagern eher Dinge, die nicht so schnell ausgetauscht /verändert usw werden. Ich denke, ich werde es damit mal versuchen. Ich bin ja auch eher ein visueller Typ.

  3. Also ich lasse einfach alles was ich kaufe in der Originalverpackung, die ich notfalls mit Wäscheklammern zuzwicke. Den Tupperwar Ordnungsfimmel habe ich noch nie mitgemacht. Aber in einem hast du völlig recjht: so wenig Ware wie möglich!!! Das ist bei mir noch ein Ziel, wird aber zielstrebig anvisiert!

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