Tag-Archiv | Fürsorge

instausendste

Samstag, 12. Januar 2013, viel zu früh am Morgen

Tochter 1 und Tochter 2 wachen auf, hüpfen auf dem Bett und schliesslich auf mir und meiner Blase rum. Also muss ich auf’s Klo.
Tochter 1 steht auch auf, schaltet das Licht ein, öffnet die Schlafzimmertür und geht ins Bad. Dann kommt sie zurück und sagt: „Ich habe auch den Klodeckel schon hochgemacht“.

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Empathie

Als ich heute Abend meine kleine Kleine aus ihrem Hochstuhl nahm und zurück trat, stiess ich mir meinen Kopf mit einem lauten Krachen an der Wand. Bruchteile einer Sekunde später stiess ich ein lautes „Aua“ aus. Und ihr glaubt es nicht! Zeitgleich auch Tochter 2! Dabei sah sie mich mit einem intensiven Blick an, als wollte sie herausfinden, wie es mir geht. Ich finde es total erstaunlich, dass sie mit 14 Monaten schon realisiert, dass ich mir weh getan haben muss und dies auch noch kommentiert.

Grosse Kinder – Grosse Freuden

Ja, ja, unsere grosse Kleine wird gross. Nun kann sie schon Knoten machen. Gestern unter Beweis gestellt an unserem iPad-Kabel. Viele, feste Knoten…grrr…ich hab sie so lieb!

Heute wurde sie zu einem richtigen Wolfsdompteur. Bis jetzt hörte unser Hund herzlich wenig auf unsere grosse Kleine. Doch heute….legte sie sich auf Aufforderung hin und liess sich genüsslich von Tochter 1 von oben bis unten streicheln und knuddeln. Und was macht da unsere Fürsorgliche? „Mama! Hol eine Decke!“ „Warum?“ „Der Boden ist kalt für Penny!“ Gehorsam holte Mama das Verlangte. Man möchte solche empatischen Anwandlungen schliesslich nicht unterminieren.
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Apropos Fürsorge. Unsere kleine Kleine hat davon auch ne ganze Portion. Vor ein paar Tagen musste Tochter 1 weinen. Als ich sie im Arm hatte, kam unsere Tochter 2 an und brachte ihr den Nuggi. Einfach nur herzig!

Habe übrigens noch gar nicht erwähnt, dass kleine Kleine seit ein paar Tagen ihren siebten Zahn hat. Gott sei es gedankt, dass das Zahnen nun unproblematisch vor sich geht. Die schlafarmen Nächte bei den ersten sechs haben mir gereicht.

Zum herzschmelzen süss!

instausendste

Montag, 19. November 2012, Morgens

Heute mussten wir alle früh raus. Kiki hat mich zur Arbeit gefahren und wie meistens wenn wir alle früh raus müssen schlief Tochter 1 am längsten.

Als sie dann runter kam zu uns hielt sie ihre Waffeln von letzter Nacht (Nachtessen-verschlafens-Proviant) in der einen Hand und wollte sie mir geben, als Frühstück, damit ich auch etwas zu essen hätte im Büro. Sie hat sie wie wild gegen unseren Staubsauger (Penny, die Labrador-Retreiver Hündin) verteidigt und in eine Plastiktüte eingepackt.

Im Büro angekommen dachte ich schon, sie hätte die Tüte irgendwo in der Küche liegen gelassen. Bis ich meine Tasche geöffnet hatte. Da waren sie, die Zeichen der Fürsorge meiner ältesten Tochter.

Manchmal wünschte ich mir, wir könnten alle die Welt etwas mehr mit den Augen unserer Kinder sehen. Einfacher und direkter, unkomplizierter. Frei von Paragraphenreitern und Miesmachern. Dass die Erde wie wir sie heute haben…

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