Tag-Archiv | Grosse Kleine

Marmeladenkleid

Das Marmeladenkleid

Bardin möchte ein Marmeladenbrot. Ich streiche ihr eines mit Butter.
Währenddessen sagt sie zur Mama: „Ich möchte gerne ein Elsa Kleid.“
Wieder an mich gewandt: „Mit Marmelade.“
Ballerina: „Ich will auch ein Elsa Kleid, aber eines ohne Marmelade drauf.“
(Original auf dem Blog meines Mannes)

Iglu vs. Versteck

Iglu vs. Versteck

Es ist Sonntag Vormittag. Es ist heiss, ca. 30° Celsius. Im Schatten.

Wir sind in einem Zimmer mit Fenster Richtung Süden. Es ist also auch drinnen ziemlich warm. Die Kinder spielen seit über einer Stunde unaufgefordert. Also keine Forderung nach Bildung (frei nach Dieter Hildebrand).

Ballerina: „Wir brauchen ein Versteck.“

Bardin: „Ein Iglu.“

Ballerina: „Nein, ein Versteck.“

Bardin: „Ein Iglu, zum Verstecken.“

(Original auf dem Blog meines Mannes)

Gestörte Konzentration

Immer diese Fragen

Es ist Sonntag, Nachmittag. Es ist noch heisser. Mindestens 30° Celsius im Schatten. Wir sitzen alle etwas ermattet bei BBs Grosseltern.

Ballerina ist ausser Hörweite mit einer künstlerischen Tätigkeit beschäftigt, geht völlig versunken in ihrem Tun auf.

Bardin beschwert sich über den herrschenden Lärm, weil grade zwei oder mehr Personen miteinandern diskutieren. Sie hält eine Lupe in der Hand und will lesen, was auf der Briefmarke steht, die Omi ihr auf ein selbstgebasteltes Couvert geklebt hat.

Bardin: „Still, ich will das jetzt lesen. Es ist zu laut.“

Ich: „Lies es halt zu Hause, da ist es vielleicht leiser.“

Bardin: „Das geht nicht, dann kommt immer Ballerina und fragt: ‚Was machst du da?’“

Ballerina schlendert vorbei und fragt beiläufig: „Was machst du da?“

(Original auf dem Blog meines Mannes)

Kulinarische Wertschätzung

Es waren nur aufgeschnittene Salatgurken!

instausendste

„Deine Gurken sind immer hervorragend, Mama.“

„Da kann man froh sein, wenn man solche Sachen hat.“

„Es schmeckt jedesmal ausgezeichnet.“

So klang es kürzlich von der anderen Tischseite von Tochter 1 an die Mutter gewandt zu mir rüber.

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Seichte Mama

Tochter 2 schläft. Tochter 1 und ich nutzen die Zeit, um ein wenig DVD zu sehen. Unentschlossen durchsuche ich alle Titel. Ein Zeichentrick soll es von mir aus sein.
Tochter 1: Wollen wir nicht Bibelgeschichten sehen?
Ich: Ach nö. (Voll auf Walt Disney oder ähnliches eingestellt)
Tochter 1: Bibelgeschichten sind aber wichtig. Da redet Gott zu uns.
Ich: OK?! Ja, du hast ja Recht.
So wird man also von seinen Kindern überflügelt.

Abendgebet

Wir füllen den Dankkorb für Gott. Tochter 1 betet: „Danke, dass wir eine tolle Mami haben.“ Ohne Kommentar. Worte sind sowieso zu klein dafür.
Und dann bittet sie Gott sogar noch für ein kleines Geschwisterchen! Sie meint dazu, sie hätte doch erst einmal die Gelegenheit gehabt, einem Baby (Tochter 2) die Flasche zu geben. Dabei kommen ihr fast die Tränen. Sie meint es richtig ernst! Oh je, hört Gott nicht besonders auf ernste Gebete kleiner Kinder?

Kindeskind

„Mein Kind soll Laura heissen.“ meinte vorhin Tochter 1, gerade mal 4 Jahre alt. Ausserdem besteht schon eine lange Einkaufsliste für Babysachen sowie eine Auftragsliste, was ich zu stricken und nähen habe für ihr Baby. Der Ehemann steht auch schon fest. Nur dass er dies noch nicht weiss. Tochter 1 möchte auch bei uns wohnen bleiben, wenn sie verheiratet ist.