Tag-Archiv | mama

Seichte Mama

Tochter 2 schläft. Tochter 1 und ich nutzen die Zeit, um ein wenig DVD zu sehen. Unentschlossen durchsuche ich alle Titel. Ein Zeichentrick soll es von mir aus sein.
Tochter 1: Wollen wir nicht Bibelgeschichten sehen?
Ich: Ach nö. (Voll auf Walt Disney oder ähnliches eingestellt)
Tochter 1: Bibelgeschichten sind aber wichtig. Da redet Gott zu uns.
Ich: OK?! Ja, du hast ja Recht.
So wird man also von seinen Kindern überflügelt.

Kindeskind

„Mein Kind soll Laura heissen.“ meinte vorhin Tochter 1, gerade mal 4 Jahre alt. Ausserdem besteht schon eine lange Einkaufsliste für Babysachen sowie eine Auftragsliste, was ich zu stricken und nähen habe für ihr Baby. Der Ehemann steht auch schon fest. Nur dass er dies noch nicht weiss. Tochter 1 möchte auch bei uns wohnen bleiben, wenn sie verheiratet ist.

Geliebt

Heute beim Einschlafen. Mutter zu kleiner Kleiner: „Ich liebe dich!“ Tochter 2 (2 1/4 Jahre): „Ich liebe dich.“ Zum ersten Mal! Ich weiss gar nicht, was ich dazu schreiben soll. Alles klingt entweder zu kitschig oder trifft einfach nicht, was ich fühle. Doch jeder, der diese Worte schon einmal von einem geliebten Menschen das erste Mal hörte, kann es wohl etwas nachvollziehen. Es von so einem kleinen Menschlein mit so bedingungsloser Liebe zu hören, hat mich jedenfalls zu Tränen gerührt. Was sind schon all der Schlafentzug, die kaputten Lieblingsvasen, Möbel und Bücher, der Ruf als ewig zu spät Kommende, die im Chaos versinkende Wohnung dagegen. Sie verschwinden in der Bedeutungslosigkeit, wo sie eigentlich auch hingehören. Wichtig und Unwichtig wird wieder an den richtigen Platz gerückt. Wie gerne möchte ich, dass dies auf ewig so bleibt.

Überzeugung einer 2-jährigen

instausendste

Tochter1 zur Mutter: „Mama, kannst du Tochter2 mal davon überzeugen von meinem Stuhl runter zu gehen?“

Das war der exakte Wortlaut und Tochter2 war den Überzeugungsversuchen der Mutter nicht geneigt folge zu leisten.

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Vollzeitmami

Nun habe ich die Bestätigung. Mamasein beinhaltet nicht nur die Zeit, die man wach mit seinen Kinder verbringt (und das betrifft sowohl den Tag als auch die Nacht!), sondern auch den Schlaf. Diese Nacht träumte ich so intensiv davon, dass ich meinen Kindern die Nuggis wegwerfen musste und dringend versuchte, ihnen neue zu kaufen (jeder der Nuggikinder hat oder hatte, wird das verstehen), dass ich nun am Morgen nicht mehr sicher bin,ob ich das gestern erlebt habe oder nur geträumt.
Was mich aber wirklich erstaunt, ist die Tatsache, dass kleine Kleine nun anfängt so zu spreche, dass man wirklich Wörter erkennt. So sagte sie heute „Auf machen“ und gestern „Flasche“, als sie ihre Trinkflasche haben wollte bzw aus dem Schlafsack wollte. Ausserdem nickt sie ganz fleissig, wenn man ihr Fragen stellt, selten schüttelt sie den Kopf. Hmm, zeugt wohl auch davon, dass wir ihr meist die richtigen Fragen stellen. Macht das uns zu guten Eltern?

Grosse Kinder – Grosse Freuden

Ja, ja, unsere grosse Kleine wird gross. Nun kann sie schon Knoten machen. Gestern unter Beweis gestellt an unserem iPad-Kabel. Viele, feste Knoten…grrr…ich hab sie so lieb!

Heute wurde sie zu einem richtigen Wolfsdompteur. Bis jetzt hörte unser Hund herzlich wenig auf unsere grosse Kleine. Doch heute….legte sie sich auf Aufforderung hin und liess sich genüsslich von Tochter 1 von oben bis unten streicheln und knuddeln. Und was macht da unsere Fürsorgliche? „Mama! Hol eine Decke!“ „Warum?“ „Der Boden ist kalt für Penny!“ Gehorsam holte Mama das Verlangte. Man möchte solche empatischen Anwandlungen schliesslich nicht unterminieren.
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Apropos Fürsorge. Unsere kleine Kleine hat davon auch ne ganze Portion. Vor ein paar Tagen musste Tochter 1 weinen. Als ich sie im Arm hatte, kam unsere Tochter 2 an und brachte ihr den Nuggi. Einfach nur herzig!

Habe übrigens noch gar nicht erwähnt, dass kleine Kleine seit ein paar Tagen ihren siebten Zahn hat. Gott sei es gedankt, dass das Zahnen nun unproblematisch vor sich geht. Die schlafarmen Nächte bei den ersten sechs haben mir gereicht.

Was Mütter hören wollen

Heute beim Abendessen. Mein Mann betete „Danke für unser Essen und dass es unseren Kindern wieder besser geht“ (nach zwei Tagen Brechdurchfall). Da fügte die grosse Tochter spontan hinzu „…und für Mama“. Da stand mir das Wasser aber in den Augen! Und das nachdem ich kurz vorher beim Kochen fast vor einem hysterischen Anfall war, weil die Kinder ständig etwas von mir wollten und ich eigentlich nur meine Ruhe (mehrere Nächte miserabel geschlafen, Kopfschmerzen). Oh, wie sehr man seinen Kindern doch oft Unrecht tut und sie lieben einen trotzdem. Völlig unverdient.

Rot werde

instausendste

Mittwoch, 02. Mai 2012, Irgendwann tagsüber

Ich weiss den genauen Zusammenhang nicht, aber es muss sich wohl um eine Auseinandersetzung zwischen Kiki und Tochter 1 gehandelt haben, in deren Verlauf sie (Tochter 1) obige Worte von sich gab.

„Ruhig dich wieder.“

Die Auseinandersetzung war sofort beendet. Wie soll man sowas auch, wenn man gegen schallendes Lachen ankämpft, noch weiterführen?

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